Abendunterhaltung ja oder nein?

Die Reigen-Vorbereitungen wurden gestartet. Das Organisationskomitee der Abendunterhaltung der Turnvereine TV und DTV beobachtet seit vielen Wochen die Situation rund um das Coronavirus, liest Empfehlungen und diskutiert eingehend.

Ob die Turnvereine die Abendunterhaltung vom 23./24. Januar 2021 aber auch durchführen können und wollen – unter diesen Umständen (Halten der Distanz, Eingrenzung von Sektoren, Lenkung von Personenströmen, Bestuhlung oder Abtrennwände und einiges mehr) – ist fraglich und wird in nächster Zeit entschieden. Bis Mitte November wird an dieser Stelle, auf Facebook, im Schaukasten beim Volg etc. informiert.

Bist du gereizt durch Corona (Sport hebt nachhaltig die Stimmung) oder hast du Freude am Sport in der Gruppe? Dann informiere dich unter den Rubriken Riegen über unser turnerisches Angebot und nimm Kontakt mit uns auf. Der Trainingsbetrieb wurde in fast allen Riegen der Turnvereine DTV und TV inzwischen wieder aufgenommen.

Turner ledig sucht… Abendunterhaltung

Oberhalb von Attiswil liegt der Reckenacker: Wunderbare Wiesen, prachtvolle Tannen und das imposante Balmfluechöpfli im Hintergrund prägen die dortige Szenerie. Der perfekte Platz für ein gemütliches Open Air mit Musik, Partystimmung und die Liebe. Zumindest der junge Turner Gian versuchte im Sketch der Abendunterhaltung sein Glück und traf auf die eine oder andere Dame. Die einzelnen Riegen zeigten 13 vielfältige Darbietungen vor vollen Publikumsrängen.

Zusammen mit dem zahlreich erschienenen Publikum versetzten sich die Turnvereine DTV und TV an der diesjährigen Abendunterhaltung vom 24./25. Januar in Open Air-Stimmung. Die beiden jungen Turner Gian (Christian Hohl) und Giachen (Raphael Hohl) reisten mit dem Hippie-Bus ans Festival. Dargestellt durch die jüngsten Kinder mit ihren Eltern: die Elki-Turnenden hatten sichtlich Spass zu «Fenster sind dunne, lenki Arm esch duss…» über die Bühne zu tanzen. Gleich nach der Ankunft folgte das erste Konzert. Die Rock Angels (Kitu) heizten dem Publikum mit ihren Gitarren ein. Während des ganzen Programms kamen die ledigen Turner immer wieder in Kontakt mit einer Security-Dame (Sibylle Siegenthaler). So auch, als Gian beinahe in eine Schlägerei geriet mit dem Freund eines Flirts. Die Damen Aktive als Sicherheitspersonal sorgten für Ruhe und Ordnung.

Schläfchen auf dem Toi Toi
Anschliessend gings ins Party-Zelt und die Mädchenriege gross zeigte wie so richtig gefeiert wird. Gian erhielt seine erste Telefonnummer einer hübschen Dame. 079… aber ohje, kein Anschluss unter dieser Nummer. Die ganze Tragik dieser Geschichte aus dem bekannten Lied von Lo & Leduc zeigte die Gymnastik Kleinfeld auf. Es folgte ein Platzregen (Damen Barrenturnen), symbolisiert durch blaue Gymnastikbänder. Die Männerriege läutete mit ihrem Harassen-Reigen (Food Corner) und «en Kafi mit Schnaps» die Pause ein.
Ein Open Air macht müde und Tag eins des Open Airs neigte sich dem Ende zu. So begab sich Gian auf den Camping-Platz. Dazu turnte die Plausch-Geräteriege an Barren und Reck. Der junge Turner landete vorerst anstatt im Zelt auf dem «Toi Toi», wo man ihn später schlafend fand. Der Reinigungstrupp (Jugi), dein Freund und Helfer, brachte ihn zum Zelt und schwang seine Besen in die Lüfte. Im Zelt angekommen, fiel eine Frau auf Zelt des ledigen Turners und verletzte sich. Kurzerhand nahm Gian die Dame mit ins Zelt und kümmerte sich um sie. SOS stellte die Mädchenriege klein mit überdimensionalen Karton-Pflastern dar. Auf dem Open Air in Attiswil waren auch Diebe (Leichtathletik) unterwegs. Als Special Guests (TV) traten Elvis Presley und die Backstreet Boys auf. Nach vielen Begegnungen und Flirts fand Gian sein «Härzchäferli» in der Security-Lady Charlotta.

Jugend im Wettkampf erleben
Abschliessend versammelte sich die gesamte Turnerschar von klein bis gross auf der Bühne zum imposanten Schlussbild. OK-Präsident Thomas Tschumi dankte den Sketchschauspielern (teilweise bereits erwähnt plus Lana Kurth, Leon Emch und Thomas Hohl) sowie der Regie (Angela und Claudia Danz), den Leiterinnen, Leitern und allen tatkräftigen Vereinsmitgliedern sowie dem Publikum.
Tschumi verwies auf die bevorstehenden Jugitage des Verbandsgebiets Oberaargau, die am 6. und 7. Juni auf dem Lindenrain in Attiswil stattfinden. Die Bevölkerung ist zu diesen Jugendanlässen herzlich eingeladen und erhält die Möglichkeit, die jungen Turnerinnen und Turner im Wettkampf zu erleben und anzufeuern. Informationen gibt’s unter www.jugitag2020.ch.

Dr Schatz vo Attiswil – Abendunterhaltung

An allen drei Vorstellungen der Turnvereine DTV und TV Attiswil vom 25./26. Januar platzte die Mehrzweckhalle schier aus allen Nähten. Der Besucheraufmarsch war derart gross, dass am Samstag gar einige Gäste keine Plätze mehr fanden. Die Turnerinnen und Turner von jung bis etwas älter zeigten abwechslungsreiche Reigen in bunten Kostümen und tanzten, turnten (Boden, Barren, Reck, Tischgarnituren) und schwangen am Seil über die Bühne.

Von den zwölf turnerischen Darbietungen waren sieben mit Kindern besetzt – die grosse Schar an jungen Turnerinnen und Turnern verdeutlichte sich besonders eindrücklich im Schlussbild. Aber nun von Anfang an: Das Sketchteam, bestehend aus dem ängstlichen Kevin (Raphael Hohl), der übermotivierten Dora (Sibylle Siegenthaler) und easy Harry (Christian Hohl) begab sich auf Schatzsuche. Dabei lasen sie im Sagenbuch und trafen in Folge auf allerhand Figuren und Handlungen aus «D Sag vom Gold i der Teuffele», «Waldlochbabies Drachen» und «Hochkreuz».

Plötzlich erschien der Teufel
Die drei Turner besammelten sich beim «Wald» und begegneten schon bald den «Waldtieren» bzw. kleinen Füchsen. Nachdem sich die drei den «Drachen» ausmalten, wurde erst einmal «Picknick» gemacht. Das «Waldlochbabi» tauchte auf und ein «Gewitter» zog auf. Auch der «Jäger» streifte durch die Wälder und gab den Tipp, dass am Ende des «Regenbogens» der «Goldschatz» zu finden sei. Kevin, Dora und Harry gruben stundenlang mit den «Schaufeln» nach dem Schatz, da erschien plötzlich der «Teufel». Dieser beanspruchte den Goldschatz für sich alleine und verjagte Dora. Diese war sich schlussendlich nicht sicher, ob dies wirklich geschehen ist, oder ob sie vom vielen Graben nur halluzinierte. Am «Lagerfeuer» liessen schlussendlich alle ihre «Seel ä chli la bambälä la». Regie führten Angela und Claudia Danz.

OK-Präsident Thomas Tschumi bedankte sich bei den Zuschauern, dem Sketch-Team, den Leiterinnen und Leitern sowie Helferinnen und Helfern herzlich und verwies auf den zweiten Teil. Nach den Vorführungen nahmen viele glückliche Gewinner ihre schönen Preise der Tombola entgegen. Die Besucher verweilten noch lange bei Gesprächen, genossen ein Stück Torte in der Halle oder genehmigten sich einen Drink in der Tüfels-Bar.

Leg di warm a! – Abendunterhaltung

Zum Thema «Leg di warm a!» turnten, tanzten, spielten und lachten die Akteurinnen und Akteure der Turnvereine DTV und TV Attiswil Ende Januar an der Abendunterhaltung in 12 bunten Reigen und lustigen Sketchs. Klein bis Gross präsentierten ihr Können und die zahlreichen Zuschauer tauchten ein in die Welt des Turnens.

Die Mehrzweckhalle Attiswil platzte am Wochenende vom 26./27. Januar fast aus allen Nähten – insbesondere am Samstagabend. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung der Turnvereine DTV und TV Attiswil zur jährlichen Abendunterhaltung. An beiden Abenden servierten die Turner feine Menüs. Die Lose für die Tombola gingen schnell weg, die wunderbaren Preise, praktisch alle aus dem Dorf, waren wie immer begehrt. In der «Schneehasebar» liessen etliche den Abend ausklingen.

Bunte und fetzige Reigen
Gustav Fuchs (Christian Hohl) und Kari Schnabel (Raphael Hohl) befanden sich nach einem Schenkelhalsbruch bzw. einer Lungenentzündung im Kurhaus Alpenfit. Das Programm von Pflegerin Frau Marty (Sibylle Feller) war ihnen allerdings zu langweilig. Und so taten sie kurzerhand Dinge, die sie schon lange einmal ausprobieren wollten. Nebst dem Abarbeiten ihrer «Bucketlist» mussten sie dennoch auch dem vorgegebenen Plan folgen. Gleich am ersten Tag ging es los mit «Eisfischen nach Inuit-Art». Und so tanzte die Mädchenriege gross als Eskimos über die Bühne. Weiter war Schneemann und Schneefrau bauen angesagt und die Kitu-Kinder wischten mit ihren Besen, rollten Schneekugeln und schwangen Gymnastikbänder.

Wild zu und her ging es anschliessend, denn die Muki-Turner befanden sich mitten in einer Schneeballschlacht. Die Kleinen hatten besonders Freude daran, das Publikum mit ihren Schneebällen abzuschiessen – was eigentlich nicht vorgesehen war. Im Après-Ski waren die Damen des DTVs anzutreffen, die ihre schönen Dirndl zeigten. Kari und Gustav feierten mit ihnen die Nacht durch und gingen danach mit einer hübschen Skilehrerin ab auf die Piste. Dabei wagten die Skilehrer des TVs in knallroten Shirts kühne Sprünge. Kurz darauf gerieten die beiden in einen Schneesturm. Als schöne Schneeflocken turnte die Plausch-Geräteriege am Boden und Barren. Nun leuchtete das Polarlicht in wunderbaren Farben und die Wettkampf-Geräteriege zeigte ihre Beweglichkeit und Grazie.

«Frölein Marty, chum mir mache Party»
Gustav und Kari versuchten immer wieder, sich Frau Martys Programm zu entziehen, um stattdessen ihre eigene Liste abzuarbeiten. Ihre Aktionen bezahlten sie mit der Gesundheit und sie waren nun auf Hilfsmittel angewiesen. So fegte die Männerriege als «Rolling old bones» zu fetziger Musik mit Rollatoren übers Parkett. Die Gymnastik Kleinfeld präsentierte Art on Ice und die Damen und Herren zeigten viele Tempo- und Formationswechsel. Ebenfalls auf dem Eis spielten die jungen Eishockeyspieler der Jugi, die mit ihren Stöcken Rhythmen klopften. Nach den Erlebnissen draussen gab’s einen entspannenden Wellnessabend mit der Mädchenriege klein. Zum Schluss folgte die grosse «Party wie früher» zu Hits von Abba mit den Barrenturnerinnen des DTVs. Für neuen Effekt sorgten die seitlich gestellten Stufenbarren.

«Frölein Marty, chum mir mache Party, uf das warti, sit i euch ha gseh», ertönte es zu guter Letzt und die grosse Turnerschar versammelte sich nochmals auf der Bühne zum Schlussbild. OK-Präsident, Thomas Tschumi, bedankte sich bei allen Leiterinnen und Leitern, dem Sketch-Team sowie Regie (Angela und Claudia Danz, Sibylle Feller, Beatrice Fiechter), Helferinnen und Helfern und bei den Gästen.

Fotos: Stefan Lanz