Samichlaus und Schmutzli am 6. Dezember

«Es Liechtli brönnt im Tannewald, was söu äch das bedüte? Chunnt äch dr Samichlaus scho bald? I ghöre es Glöggli lüüte. Es isch dr Chlaus mit schwärem Schritt. Chömed lueged gschwind. Är treit e Sack vou Nüssli mit. Für aui, aui Chind.»

Wie jedes Jahr besuchen auch heuer Samichlaus und Schmutzli die Kinder (dieses Jahr die Jahrgänge 2012 bis 2016) des Dorfs am Freitag, 6. Dezember, ab abends um 18 Uhr. Weil Samichlaus und Schmutzli nicht überall gleichzeitig anklopfen können, kann es an manchen Orten auch etwas später werden. Für die Familien ist das Angebot kostenlos. Der Turnverein TV organisiert den «Chlausentag» und darf auf einige Sponsoren für Bänze, Mandarinen, Äpfel und Nüsse zählen. Wer dem Samichlaus etwas mitteilen möchte oder Besuch hat (relevant bezüglich Bänzen und Nüssli, falls es noch andere Kinder hat), schreibt den Samichlaus bitte in Blockschrift an: Samichlaus, Ueli Schneeberger, Gerberhofstrasse 11, 4536 Attiswil. Samichlaus freut sich auch über Zeichnungen.

Flyer Samichlaus

Rahel Moser ist Vize-Schweizermeisterin der Juniorinnen im Steinheben

Bereits zum dritten Mal (2016 in Kaltbrunn und 2018 in Elgg) wurden die stärksten Steinheberinnen und Steinheber des Landes gesucht. Zusammen mit der Meisterschaft der Steinstösser wurde dieser Event am 14. September in Wenslingen ausgetragen.

Knapp zwei Monate früher entstand ein vierköpfiges «Steinheber-Team» aus den Vereinen Damenturnverein Attiswil und Turnverein Rüttenen, das sich einmal wöchentlich zum Training traf. Beim Steinheben geht es darum, möglichst oft einen Stein einhändig von unterhalb der Knie in die Hochhalte und wieder zurück zu bringen. Während in der Qualifikationsrunde die Anzahl Hebungen beider Arme addiert werden, wird im Halbfinale und dem Finale nur noch mit einem Arm gehoben.

An der Schweizermeisterschaft in Wenslingen kämpften über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den verschiedenen Alterskategorien um die begehrten Pokale und Medaillen. Bei wunderschönem Wetter und tollem Wettkampfgelände starteten die vier Heberinnen aus Attiswil und Rüttenen ihren Wettkampf. Irene Reinhart (15 Hebungen) und Michaela Huwiler (48 Hebungen), die mit dem 12.5 Kilo Stein bei den Damen starteten, hatten nichts mit der Entscheidung zu tun, sie belegten Rang 21 und Rang 9.

Trotz Wettkampf-Pech Vize-Meisterin
Rahel Moser (81 Hebungen und Qualifikations-Siegerin) und Mara Guldimann (30 Hebungen Qualifikations-Vierte) trafen im Halbfinale der besten vier Juniorinnen (acht Kilo Stein) aufeinander. Rahel entschied dieses Duell für sich und durfte so weiter vom Titel träumen. Mara hatte das Pech, dass die Verliererin des zweiten Halbfinals eine Hebung mehr hatte als sie und somit Mara auf den vierten Rang verwies.

In einem extrem spannenden und hart umkämpften Finale lieferte sich Rahel ein tolles Duell mit Marina Mettler (TV Bilten). Nach 52 Hebungen mit einem Arm war bei Rahel Schluss. Man soll nie dem Kampfrichter die Schuld in die Schuhe schieben aber in diesem Fall kann man schon von Wettkampf-Pech sprechen. Während bei Rahel korrekterweise nicht richtig ausgeführte Hebungen nicht zählten, wurden bei Marina in derselben Situation immer nur Verwarnungen ausgesprochen. So wurde ein denkbar knappes Resultat zu Gunsten von Marina entschieden, die eine einzige Hebung mehr auf ihrem Notenblatt notieren lassen konnte. Nach kurzer Enttäuschung kehrte bei Rahel die Freude über den Vize-Schweizermeister-Titel ein. Stolz und mehr als zufrieden reisten die vier Steinheberinnen nach Hause, um sich gleich für das nächste Jahr (20. September 2020 in Wollerau) anzumelden.

Wir gratulieren Rahel Moser ganz herzlich zum tollen zweiten Rang.

Text: Michaela Huwiler

Buebeschwinget

Am Sonntag, 22. September, griffen 186 Jungschwinger am diesjährigen Buebeschwinget in Attiswil im Sägemehl zusammen. Aus anfänglich bedecktem Himmel und kühlen Temperaturen wurde am Nachmittag “T-Shirt-Wetter”. Der grossartige Gabentempel umfasste unter anderem einige Kaninchen, die von den Schwingern mit nach Hause genommen werden wollten. Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher konnten durch die Festwirtschaft bis weit nach dem Schwingen verköstigt werden. Einige Mädchen, Knaben, Frauen und Männer nutzten ebenfalls das zusätzliche Angebot Steinstossen. Der Turnverein Attiswil bedankt sich bei allen Sponsoren für die grosszügige Unterstützung. Ein grosser Dank geht ebenfalls an alle Teilnehmer und Besucher.

Text: Thomas Tschumi / Fotos: Barbara Danz & Thomas Tschumi

Rangliste_Steinstossen_2019

Rangliste 19, 10-11

Rangliste 19, 08-09

Rangliste 19, 06-07

Rangliste 19, 04-05

Herbstmeisterschaften EGT

Das Gym Center Emme in Utzenstorf organisierte am 7./.8. September die Herbstmeisterschaften im Einzelgeräteturnen EGT.  11 junge Turnerinnen der Wettkampfgeräteriege des DTV Attiswil waren mit dabei. Louise Hofer klassierte (*) sich im K2.

Einzelrangliste

Kat. Rang Name JG Total  
K1 96. Gehriger Fabienne 2010 32.80  
K2 33. Hofer Louise 2008 35.70 *
K2 63. Meyer Jamie 2009 34.75  
K2 116. Held Anastasia 2008 33.00  
K2 129. Meyer Alexandra 2008 30.80  
K3 59. Saner Nina 2006 34.45  
K3 68. Stampfli Yaelle 2009 34.15  
K4 35. Moser Rahel 2006 34.60  
K4 39. Saner Anja 2004 34.40  
K4 53. Kurth Joelle 2004 34.10  
K4 64 Hofer Sophie 2005 33.55  

Herzliche Gratulation den jungen Turnerinnen.

Vereinsreise DTV

Am Samstag, 31. August 2019, morgens um 7.45 Uhr, machten sich neun gut gelaunte Frauen des DTV Attiswil mit dem Bipperlisi auf den Weg in Richtung Solothurn. Dort ging es weiter nach Bern und Interlaken Ost. Bei Gipfeli und Kaffee stärkten wir Turnerinnen uns, beobachteten die Touristen beim Gleitschirmfliegen und kauften ein paar Snacks für die weitere Reise. Diese führte nun mit dem Postauto nach Isenfluh, wo wir uns bei einem feinen Mittagessen mit Blick auf die schöne Bergwelt stärkten. Jetzt stiegen wir in die fast nostalgische Luftseilbahn nach Sulwald und dann hiess es: Wanderschuhe schnüren. Von dort führte der Weg durch eine wunderschöne und teilweise steile Wald- und Felslandschaft zur Alp Chüebodmi, die auch als Kraftort bezeichnet wird. Nun ging der Weg am Sulsbach entlang hoch zur Alp Suls, mit Bewunderung der speziellen Form des «Gälbe Schopf», weiter zum Sulsseeli und schliesslich zur SAC-Lobhornhütte (1’955m), wo unser Nachtlager war. Nach etwas mehr als 1.5 Stunden erreichten wir unser Ziel, gerade noch rechtzeitig, bevor ein Gewitter mit starkem Regen über die Alp fegte. Nur auf den letzten Metern mussten wir die Regenjacken noch kurz montieren. Die Wetterprognose sagte Sonne, Wolken und Regen für die zweitägige Wanderung voraus, was auch alles zutraf. In der Hütte richteten wir uns im Massenlager ein, erholten uns ein wenig und schon konnten wir wieder nach draussen gehen, um die wunderbare Aussicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau sowie die Lobhörner zu geniessen, Fotos zu knipsen und die Klo’s mit Eiger- oder Jungfrau-Blick zu testen. Wir spielten UNO und «der Mond ist rund…» und genossen ein feines Nachtessen. Schon bald hüpften wir in die Federn.
Am Sonntag stand die Wanderung nach Mürren auf dem Plan. Keine von uns wusste, dass diese Wanderung dann doch etwas länger und anstrengender werden würde als gedacht. Begleitet von Sonne und Wolken machten wir uns also morgens um 8 Uhr, nach einem leckeren Frühstück mit Alpkäse, Alpmilch, Holzofen-Brot und weiteren Köstlichkeiten, auf die Socken. Auf der Alp Suls kauften wir noch rasch Alpkäse. Der Rückweg ging mehrmals «Högerli uf» und «Högerli ab», bot nochmals fantastische Blicke auf die einmalige Bergwelt der Jungfrau Region und führte über offene Felder mit vielen Pilzen und Pflanzen und durch gut duftende Nadelwälder. Wir kamen ins Schwitzen und Keuchen, motivierten uns und nach mehreren Stunden erreichten wir tatsächlich Mürren, wo wir um etwa 14 Uhr ein feines Mittagessen genossen und endlich unsere Schnürsenkel etwas öffnen konnten. Unser altes «Lisi» – die jetzige Mürrenbahn – tuckerte uns auf die Grütschalp, mit der Gondel gings nach Lauterbrunnen und schliesslich reisten wir mit dem Zug zurück nach Attiswil. Zufrieden und mit vielen schönen Eindrücken kehrten schliesslich alle wieder nach Hause zurück. Vielen herzlichen Dank an Renate Huwiler für die Organisation dieser schönen Reise.

Sonja Feller