Turnen von klein bis gross an der Abendunterhaltung

Am 23. und 24. Januar war es wieder so weit: Der Turnverein Attiswil präsentierte an drei Vorstellungen zum Thema «Stau – nichts geht mehr! Oder doch?» seine sportlichen und unterhaltsamen Darbietungen.

Den Auftakt machte die Damen Barrenriege mit ihrem Beitrag vom Turnfest. Kaum war die erste Darbietung vorbei, steckte auch schon unser Turnerpaar mitten im Chaos, auf seiner Reise durch den grossen Stau. Zunächst sorgten plötzlich Waldtiere (Kitu) auf der Autobahn für Aufregung. Gleich danach wurde es nicht einfacher, denn ein Durcheinander von Verkehrsschildern (Elki) brachte zusätzliche Verwirrung in die Situation. Natürlich durften auch die «Töfffahrerinnen» (Mädchenriege klein) nicht fehlen, die sich gekonnt durch die stehenden Autos schlängelten.

Mit einer Radiodurchsage durch den Energy-Bern-Radiomoderator Schelker ging es weiter. Die Herren Aktiven sorgten dabei mit ihrer Hobby-Horsing-Nummer für viele Lacher im Publikum. Und wer kennt es nicht, nach einer bisher so anstrengenden Fahrt, waren die Nerven des Ehemanns etwas angespannt, weshalb die Männerriege mit «Stressbewältigung in Stausituationen» genau zur richtigen Zeit kam. Danach legte das Turnerpaar einen Halt bei der Raststätte ein, wo sie auf bekannte Gesichter der Damen Barrenriege trafen.

Nach der Pause auf der Raststätte ging es genauso turbulent weiter. Die Plausch-Geräteriege brachte mit Baustellenbeleuchtung Licht ins Geschehen. Es war jedoch zu verlockend: Unser Ehepaar nahm eine Lampe mit. Die Bauarbeiter (Jugi) bemerkten dies frühzeitig und nahmen die Verfolgung auf. Unser Ehepaar versteckte sich kurzerhand in einem Partybus (Leichtathletik Ü14) und stellte fest, dass ein Stau dort deutlich unterhaltsamer sein kann. Doch die Ruhe hielt nicht lange an, denn in der Nähe kam es zu einem Unfall, bei dem die Ambulanz (Mädchenriege gross) schnell zur Stelle war.

Nun folgte noch die letzte Hürde für unser Turner-Ehepaar, nämlich ein Zebrastreifen (Damen Aktive) mitten auf der Autobahn?! Was auf den ersten Blick wie ein komischer Scherz wirkte, entpuppte sich als noch skurrilere Situation: Es war kein Zebrastreifen, sondern echte Zebras, die aus dem Zoo ausgebüxt waren. Mit dieser letzten Szene fand die Reise ihr Ende und das Turnerpaar landete schliesslich im Cheerleader-Camp (Wettkampf-Geräteriege), wo nochmals richtig Stimmung aufkam.

Ein herzliches Dankeschön an das Publikum für das zahlreiche Erscheinen und die grossartige Unterstützung.

Text: Lana Kurth
Fotos: Lars Hohl

Bist du neugierig geworden? Dann schau doch einfach mal unverbindlich bei einer unserer Riegen vorbei – wir freuen uns auf dich!