Gymnaestrada Helsinki

Samschti, 11. Juli
Üses Abentür Gymnestrada startet am Samschti Nomitag am 15.15 Uhr. Mir das si s’Hugi, d’Sibylle, d‘ Barbara, d’Marianne, d’Ursula, d’Helene, d’Renate, s’Fränzi Danz und d’Fabienne mache üs ufe Wäg nach Oensige a Bahnhof.
Vo dert us gats mitem Zug witer a Flughafe Züri. Z’Züri wärde mir scho vo Kontiki Mitarbeiter erwartet und checke üses Gepäck i. „Huch niemer het z’veu glade, Glück ga“ 🙂
Am 19.35 Uhr het üse Flüger nach Riga ab. Es het veu luti Turner im Flugzüg wo scho voll i Partylune si, schüsch isches aber e ruehige Flug bis uf d‘ Landig z’Riga wo wägem Wind sehr holprig isch. (Mir hei scho Angscht ga der Flüger müessi dürestarte 🙁 ) Nachemne churze umstige in Riga gats für üs witer nach Helsinki.
Z’Helsinki acho chöi mir grad i Bus istige wo üs i üses Schuelhus fahrt. Dört pumpe mir zmitts i der Nacht no üsi Mätteli uf u richte üs echli i bevor mir nach däm länge Tag müed u gschaffet ipfuse.
Fabienne Hohl

Sunnti 12. Juli
Üse 1. Tag in Helsinki startet nachere churze Nacht churz vor de Nüne mitem z’morge im Schuelhus. Aschliessend mache mir üs mitem Zug uf id Stadt. Am Nomitag wird d’Gymnestrada mit der grosse Eröffnigsfiir offiziell eröffnet. D’Sibylle, d‘ Barbara u d’Fabienne loufe mit der Schwizer-Delegation (si isch mit 3‘900 Turnerinne u Turner die 2. grössti Delegation) is Olympiastadion i. S‘ Hugi, d‘ Renate, d’Marianne, d’Ursula, s’Helene u s’Fränzi füre üs vo der Tribüni us a.
Es isch scho es schöns Gfiöu a däm rise Alass i das Stadion dörfe i z’loufe. U de no mitere sone grosse Gruppe. Es het eim dünkt es heigi nume Schwizer 🙂
Nach der Eröffnigsfiir hei mir aui echli Hunger ga. Leider hei no anderi die Idee ga öppis wöue ga z’ässe. Nach langem sueche u vilne Absage i de Restaurant si mir is Subway ga es Sandwich ässe.
Aschliessend hei mir üs zrug ufe Wäg is Schuelhus gmacht. Unterwägs hei mir gmerkt das der öffentlich Verkehr in Helsinki sehr kompliziert ischt. Mir hei üs verfahre u hei öppe e stündigi Rundfahrt gmacht (Helsinki-Flughafe- Kannelmäki Gamlas (bim Schuelhus)), dr Kondikteur het nume no glachet ab üs. Mi muess do villech no erwähne, dasme für die Fahrt normalerwis öppe 10 Minute hät 🙂
Voll mit Idrück vo däm schöne, emotionale und luschtige Tag si mir müed igschlafe.
Fabienne Hohl

Mändi, 13. Juli
Wie immer hei mir üse Tag mitemne gmeinsame Morgeässe agfange. Wo üsi Büch voll si gsi, hei mir üs zäme ufe Wäg id Stadt gmacht und si zur Hop-On Hop-Off Station gange, wo mir ufs Fränzi gwartet hei, wo üs dört hed wöue träffe. Nach üsere Attacke ufe arm Busfahrer, hei mir der Fahrpris uf 15 Euro chönne abe märte. Mir hei viel intressanti und schöni Sache gseh uf der Fahrt dür Helsinki.
Wider am Usgangsort acho, simer zrugg zum Mässegländ go üses Mittagässe inäh. Es hed Hackfleisch, Härdöpfu und Salat ohni Sosse gäh.
Der Nomittag hei mir individuell verbrocht. Die meischte si id Halle go Vorfüehrige luege und e Teil isch id Shops go ichoufe.
Am Abe hei mir üs ufe Wäg zum Iis-Stadion gmacht. Dört hed am nüni der Schwizerobe agfange. Das mir die Darbietige nid mit knurrendem Mage hei müesse go aluege, si mir vorhär no ufem Gländ go Znacht ässe. Mir hei üs amne Büffet dörfe bediene. Es hed verschideni Salate, Poulet, Lachs, Ris, Melone und viel anders gäh. Nachemne Dessert simer de zäme a Schwitzerobe.
Es isch super gsi, was mir dört aues gseh hei. E persönlich bi mega stolz uf üsi Schwizer Delegatione u bi der Meinig mir hei es rächt höchs Niveau gha.
Zfride hei mir üs ufe Heiwäg gmacht.
Marianne Hohl

Zischti, 14. Juli
Am Morge luege mir im Mässegländ Uffüehrige. När mache mir üs de ufe Wäg zum Sonera-Stadion. Dört hei mir hüt üse erst Ufritt mit dr Grossgruppe. Üsi Uffüehrig chunnt sehr guet a, die einzelne Böuder, wo dür üsi farbige Schlüüch (Handgrät) entstöh, würke super. Idrücklech, i somene grosse Stadion chönne vor so vöu Zueschouer ufzträtte. Etz luege mir no angerne Grossgruppene zue und göh de när zum Italiäner go feini husgmachti Pasta mit Pesto oder Rentier ässe. Es Gläsli Rote rundet s Ässe ab. Etz göh mir no chli as Wasser, juhee 🙂 Mir mache lustigi Böuder und schnappe üs de ou no e hübsche Matroos, wo gedoudig mit üs id Kamera lächlet. Mir schlendere dür d Stadt und stosse de uf 2 Strossemusikante. Si spile üs uf ihrne grosse Xylofon „Kalinka“, es bekannts russischs Volkslied. Mir hänke enang i und wippe zur Musig. Es paar angeri Turnerinne schliesse sich de spontan no a. Ufem Wäg richtig Bahnhof foht d Renate mit ihrem Schluch übergrossi Seifeblotere. Und etz chunnt s Highlight vom Tag 😉 S’erst Mou sit mir do si verfahre mir üs nid ufem Heiwäg und stiige bir richtige Station us 🙂
Tölö Töölö 🙂 (üse „Helsinki-Ruef“).
Barbara Danz

Mittwuch, 15. Juli
Dr Mittwuch steiht ganz im Zeiche vor Schwiz. Nachem Morgeässe mache mir üs scho früh (die wo no chli Schlaf bruche öpis später) uf d’Socke is Messegländ. Ir Haue 7 erwartet üs äs Schwizerpacket, unger angerem Gruppe vom TBOE. Natürlich gö mir gah fäne für d’Simone Meyer ud Susanne Hirsbrunner wo am Barre ihre Isatz zeige. Äs isch ä super Vormittag mit vile tolle Darbietige.
Am Namitag si mir de mit der Grossgruppe ar Reihe, u der Petrus isch üs wohlgesinnt. Ä super Stimmig gniesse mir während der Uffüherig.
Am Abe stune mir aus Tagesabschluss am Midnight-Sun-Special MSS im Olympia-Stadion. Die vielfältige, spektakuläre u farbige Bilder hei chönne begeischtere.
U de mache mir üs wider mau ufe Heiwäg…..und wie geng mit Umwäg! Die Öv’s maches üs nid ganz so eifach.
Renate Huwiler

Donnsti, 16. Juli
Hüt gniesse mer üse einzig sportfrei Tag vo dr Gymnaestrada. Mer bsueche die wunderschöni Märlistadt Tallin. Mit dr Fähre isch die estländischi Houptstadt vo Helsinki nur i zwe Stung erreichbar. Mer stuune ned schlächt, sone grossi Fähre met Restaurants, Shops inkl. Duty Free Shop gseh mer ned au Tag! Gli gseh mer am Horizont e Landstreife. Tallin, mer si do! Während ere Stadtfüehrig z`Fuess erfahre mer vöu Interessants. Russische und finnischi Iflüss präge die Stadt no hüt, wöu Estland i dr Vergangeheit oft dr Staat gwächslet het. „Sehr geehrti Gäscht.. „ so foht üsi Stadtfüehrerin, wo mer Liib und Seel bi dr Arbeit isch ihri Sätz immer a. „So ds säge“ isch es e sehr spannendi Füehrig! 😉 Jetz dörfe mer die cooli Stadt no uf eigeti Fuscht chli erkunde. Faszinierend, me het s Gfüeu die Stadt isch im Mittuauter bliibe stoh! Und glichzytig würkt si met ehrne malerische chlini Gasse met schöne Lädeli und Galerie, wo mer entdecke, sehr modern. Witer obe gniesse mer e wunderschöni Ussicht über die romantischi Stadt mit Blick bis zum Meer. „Falls dir Frage heit, packet die eifach i öii Täsche“ meint üsi luschtigi Tallinbotin, sie wird die de am Schluss vom Tag beantworte. Dä Usflug isch e wunderbari und agnähmi Abwächslig zum Gymnaestrada Alltag gse.
Sibylle Feller

Samstag, 18. Juli
Höt hei i de Mässehauene keini turnerische Darbietige meh stattgfunge, da dä Tag ganz im Zeiche vo dr Schlussfiir gstange isch. So hei mir üs de gli Mou uf d’Socke gmacht und hei nochli öppis vo Helsinki wöue luege. Üses Ziel isch s’Sibelius Dänkmal gsi – aber wie so oft, hei mir’s leider wieder nid uf diräktem Wäg gschafft, so het üs de när es auts Froueli ghouffe dr richtig Bus z’näh. Nachem Bsuech vo däm Dänkmal si mir de a Strand gange und heis üs, bi sonnigem Wätter, im Cafe Regatta bimene feine Lachsbrötli und ere Zimtrolle lo guet go. Im Verlouf vom Namittag hei mir üs de när ufe Wäg zum Olympiastadion. Voreme Stadion isch es ufem „Tuschmarkt“ no heftig zue und här gange und so si mir de plötzlich nümme mit Schwizer Chleider, sondern mit Chleider vo Canada, Finnland, Norwegen, Holland, etc. usgrüschtet gsi. Die Schlussfiir wo die Finne ufe Rase gleit hei, isch auso nid würklich berrauschend gsi – und so hei sich de d’Tribünine schnäu wieder gläärt und Zueschauer si wortwörtlich dervo gloffe. Wahrschinlich si mir eifach scho z’fescht vo de letschte Gymnaestrade verwöhnt gsi (Lausanne, Dornbirn, Lissabon, etc.). Schad hei sich d’Finne vo angerne Länder nid lo häuffe und hei die ganzi Schlussfiir allei wöue dürezieh. Kurz isch de ou no erwähnt worde, dass die nächschti Gymnaestrada 2019 wieder in Dornbirn stattfindet. Churz nach dr Schlussfiir isch de leider dr Himmu schwarz worde und dr Wättergott «Thor» het sini Wasserschleusene ufda. Aber grundsätzlich mues me säge – «Thor» isch ou e Turner – wöu während de Vorfüehrige isch es immer trocken bliebe! Mir hei üs de ufe Wäg id Stadt gmacht und hei die Gymnaestrada bimene feine italienische Ässe und es paar chüehle Drinks lo usklinge. Am Sonntig isch de für d’Barbara, Renate, Sibylle und Hugi scho gli Tagwach gsi – sie hei nämlich am 9 Uhr ihres Wohnmobil chönne in Empfang näh mit welem sie de no die finnischi Seenplatte und Umgäbig unsicher gmacht hei. Für die andere Turnerinne hets gheisse – zämepacke und für die letschti Nacht ines angers Schuelhuus zügle und am Mäntig i aller Herrgottsfrüh ufe Flüger nach Züri go.
Schlusswort – es isch wieder ganz e tolli Gymnaestrada mit vöune tolle Vorstellige, neue Ideen, guete Bekanntschafte und ere supere Kameradschaft unger üs Turner gsi. Mir si hoffentlich im 2019 ou wieder derbi 🙂 .
Hugi Hirschi