Winter-Weekend Grindelwald

Am 16./17. März begaben sich 12 Turnerinnen des DTV Attiswil nach Grindelwald ins traditionelle Winter-Weekend. Alle freuten sich auf strahlenden Sonnenschein und tolle Erlebnisse im Schnee. Nebst den Attiswilerinnen hatten aber auch unzählig viele andere Wintersportbegeisterte die Idee, am Samstagmorgen zur Männlichenbahn zu fahren. Und so standen die Frauen bereits vor der Autobahnausfahrt Wilderswil im Stau. Nach rund zwei Stunden Fahrt erreichten die Turnerinnen Grindelwald und bis zur Mittagszeit gelangen dann alle mit Ski, Snowboard, Balancer oder zu Fuss an ihre Zielen (First, Männlichen, Kleine Scheidegg) . Es bot sich ein wunderbar sonniger Tag, das lange Warten lohnte sich. Nach dem Ausruhen, Saunieren, Massage etc. folgte das gewohnt feine Essen im Hotel Eiger. Den ebenfalls sonnigen aber windigen Sonntag verbrachten die Frauen wiederum nach Lust und Laune auf den Brettern oder zu Fuss im Schnee und im Dorf.

Jubilarinnen / Ehrungen

An der Hauptversammlung vom 1. März wählte der Damenturnverein unter grossem Applaus Doris Misteli, Hugi Hirschi und Simone Kurth zu Ehrenmitgliedern. Alle drei Turnerinnen sind überaus engagiert und leisteten und leisten immer noch enorm viel für den Verein. Weiter wurden folgende Turnerinnen geehrt :

25 Jahre DTV Corinne Binggeli, Doris Misteli
30 Jahre DTV Margot Hofstetter, Cordelia Känzig
35 Jahre DTV Ursula Meyer
40 Jahre DTV Marianne Feller, Heidi Tschumi
45 Jahre DTV Helene Meyer
65 Jahre DTV Therese Hohl
je 15 Jahre Leiterinnen Aktive Sibylle Siegenthaler, Barbara Danz
1. Rang Turnwettkampf Kat. Aktive TI, Verbandsturnfest Langnau i.E. & 3. Rang CH-Meisterschaft Steinheben in Elgg Michaela Huwiler

Herzliche Gratulation und einen grossen Dank für die Arbeit und das Engagement.

v.l.n.r.: Margot Hofstetter, Barbara Danz, Ursula Meyer, Heidi Tschumi, Corinne Binggeli, Michaela Huwiler, Simone Kurth, Doris Misteli, Hugi Hirschi, Marianne Feller, Sibylle Siegenthaler. Es fehlen: Cordelia Känzig, Helene Meyer, Therese Hohl.

Vorschau schnäuscht Jurasüd-Füessler

Am Freitag, 17. Mai, organisiert der TV Attiswil für die Jugendlichen und Kinder aus Attiswil und der Umgebung den «schnäuscht Jurasüd-Füessler». Ab 17.00 Uhr startet der Anlass mit einem gemeinsamen Einlaufen, gefolgt von den Sprint-Vorläufen. Im anschliessenden Wurfcup und Parcours können auch noch andere Fähigkeiten unter Beweis gestellt werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Für das leibliche Wohl wird in gewohnter Manier gesorgt. Der TV Attiswil freut sich auf eine rege Teilnahme und viele Zuschauer.

 

Schweizermeisterschaften im Steinheben

Zum ersten Mal fanden in Elgg am 15. September die Schweizermeisterschaften im Steinheben statt. Die Organisatoren dieses nationalen Anlasses waren der Turnverein Elgg und der Eidgenössische Nationalturnverband. Für den DTV Attiswil ging Michaela Huwiler an den Start. Sie schaffte in der 1. Vorrunde 25 Hebungen und in der 2. Vorrunde 27 Hebungen. Im Halbfinal waren es 26. So erkämpfte sie sich gegen 17 Gegnerinnen in der Kategorie Damen 12.5 Kilo die Bronzemedaille. Herzliche Gratulation!

Vereinsreise DTV nach Luzern

14 Turnerinne besammle sich am 25. Ougste am haubi achti am Morge ufem Parkplatz vom Schueuhus. Üsi Fahrerin, d’Corinne, chauffiert üs mitemne Bussli über Land nach Willisau. Achtung wichtig bim Bussli: immer nume ei Person darf ufs Trittbrätt stoh bim Istige.

Die einte oder angere froge sich bereits, wär äch das Mou dr Bricht darf schribe. Wird es Sugus verteilt, wo die Userwäuti enttarnt? Nei, es chunnt angers und i tappe vou id Faue. Während dr Fahrt frogt d’Manuela, wo übrigens d’Reis zäme mit dr Petra organisiert, für was Willisau bekannt isch. Ganz spontan rüef i de füre: Willisauer Ringli. Tataaa, das isch auso d’Wau vor Schribere gse: die ersti, wo d’Frog richtig beantwortet, darf das Jöbli übernäh. Wie si die angere froh, nid grad g’antwortet z’ha.

Scho gli chöme mir auso im Ort vo de Willisauer Ringli a und schlendere düre idyllisch Ort. Im Café Amrein lege mir e Znünipouse i und gniesse die feine Sache, wos do git. D’Leslie bstöut es Birchermüesli und überchunnt ou eis, auerdings ohni Müesli, nume Frücht und Joghurt fingt si im Schäli.
Es isch Samstimorge und es het paar Märet-Stäng. Spontan chouft d’Doris es wunderschöns und mega priiswärts Blüemli. Es het ou 2, 3 ganz schöni Lädeli, wo mir üs aluege, bevor mir witer fahre nach Luzärn a Houptbahnhof. Do wei mir nämlech dr Fuchs jage, sprich e sogenannte Foxtrail mache.

Mir stärche üs mitemne Zmittag usem Rucksack, böude de drei Gruppene und göh ab de 1 am Mittag im Viertustungetakt uf d’Suechi. Dr Verastauter beschribt das Gruppeerläbnis fougendermasse: es eignet sich für aui Teilnähmer und füehrt uf dr Fährte vom Fuchs dür die schönste Winkle vor Stadt. Mit Cleverness und Teamgeist duet me Botschafte entziffere, Hiiwise düte, kniffligi Rätsu löse und Codes knacke. Vou motiviert stige mir auso i Bus und sueche uf üsem Poseidon-Trail die ersti Station.

«Zeit, um eure Achillesdinger zu massieren, denn es geht die Treppe hinauf – ich erwarte euch oben in der Holzkiste». So heisst dr erst Hiiwis. Mini Gruppe, bestehend us dr Cordelia, Anna-Grete, Erika, Helene und mir löse s’erste Rätsu und läse witer. Do steit irgend öppis vo 48 Glöggli und Telefon… Telefonwas? Telefonkabine? Mir sueche auso e roti Telefonkabine, müesste aber eigentlech e auti Telefonstange finge. Mir si bereits etz uf dr fausche Fährte, merkes aber nid würklech. Und de finge mir doch tatsächlech no e roti Telefonkabine mitemne Hiiwis, dä ghört aber zure angere Gruppe. Etz chöme mer nüm witer, mir finge eifach bir Bushautestöu s’WC nid. Dört müesst me nämlech lut und dütlech dr Text «Foxtrail» ine rüefe und de sötts eim d’Lösig zum witere Wäg use spüele. Auso lüte mir üsne Kolleginne a, wo vor üs gstartet si, die wüsse aber bim beste Wöue nid, wo mir si. Auso kontaktiere mit d’Helpline vom Verastauter. Lang nimmt dört niemer ab und wos de sowit isch, weiss die gueti Dame am Apparat ou nid würklech, wo mir si und wie si üs söu häufe. Irgendwenn seit si de üs, zu welere Bushautestöu mir müesse goh und de finge mir use, dass die ganz ir Nöchi isch. So, nach zwe Statione Bus fahre si mir wieder am richtige Ort.

Mir loufe witer und etz heissts ufem Beschrieb: «Hier sehe ich mit Vergrösserung NULL eine weitenfernte, markante, alleinstehende Föhre». Jo wunderbar, wiit und breit gseh mir ke Föhre. Mir sueche und sueche, loufe wieder zrugg, froge öpper und finge dä – sorry füre Usdruck – blöd Boum eifach nid. «Kleiner Tipp: Wenn ihr die Föhre wegen den vielen Bäumen hier nicht sehen könnt… merkt euch ca. den Ort, weiter unten – spätestens nach einer kleinen Brücke – könnt ihr sie sehen…» Dä Hiiwis bringt üs nume minim witer, erst nachdäm mir e zuesätzlechi Höuf, es Plänli, füre näh, finge mir die Föhre de. Vo wäge eleistehend, die Föhre befindet sich zmitts imene Wäudli.

Dä Foxtrail hets auso in sich. Bim Bootshus vom Rueder-Club wirds wieder knifflig: dr nöchst Hiiwis isch wit obe, fasch ungerem Dach, agmacht und me cha das Täfeli chuum läse. Lustig do si die futuristische Toilette. So langsam füehrt üs dr Wäg wieder zrugg i Richtig Stadt. Töu Gruppene finge dr Metzger nid bzw. si uf dr fausche Sitte vom Huus. Vor däm sim Fänster hets immer e Wurst ufem Grill und me erkönnt im Schin vom Füür, wies witer geit. Verbi amene stehende Bachbett, bis zum Chalet mit de wundersame Gheimspiegle, am Löie-Dänkmou verbi, zur Peterskapelle, über d’Holzbrügg und de simer zrugg bim Luzärner Theater. Nach öppe 3 Stung heimers nach vöu Rätsurote und Umwäge gschafft. Mir träffe die angere Gruppe, wo scho lang ferti si und üs teilwis überhout hei. Bimene feine Apéro tusche mir üs us, lache vöu und de geits scho bau ufe Rückwäg. Im Al Ponte z’Wange gits de no es feins Nachtässe und mir löh dr Tag lo usklinge. E härzleche Dank de Organisatorinne, Manuela und Petra, für die spannendi Vereinsreis.